Endlich Südafrika!

14.08.2016 - Am Donnerstag ging es endlich los. Mit ungefähr 30 Freiwilligen, die nach Namibia fliegen und uns 5 Südafrika-Freiwilligen ging es in das Flugzeug von Frankfurt nach Johannesburg. Der Abschied war nicht leicht, aber als wir dann endlich im Flugzeug saßen überwog die Freude auf das Bevorstehende. Der Flug ging, dank einiger Stunden Schlaf, relativ schnell vorbei, aber das Umsteigen in Johannesburg war chaotisch.

Nele_Abflug_2Nicht nur die endlose Schlange vor der Passkontrolle war anstrengend, auch die Suche nach unseren Koffern, mit denen wir dann durch den Zoll mussten, nur um sie dann wieder abzugeben um abermals die Security zu passieren raubte mir die Nerven, denn der Flughafen in Johannesburg ist groß und verwirrend und wir wollten ja auch nicht unseren Flug nach Port Elizabeth verpassen. Eine angenehme Abwechslung dazu war der Flughafen dort, denn er ist wirklich klein und überschaubar. In Port Elizabeth wurden Becci, Clara und ich dann von unserer Mentorin abgeholt, die uns zunächst mit in ein nettes Café direkt am Strand nahm. Das war sehr sinnvoll, denn nach dem Flugzeugessen - Kartoffeln zum Frühstück- hatten wir wirklich Hunger. Auf dem Weg zur Wohnung waren wir dann noch Einkaufen und haben unsere Mitfreiwillige Clara nach Port Alfred gebracht. Als wir endlich in unserem neuen Zuhause ankamen, war ich einfach nur froh und erleichtert ins Bett fallen zu können.  

160814_Alexandria_08.jpg160814_Alexandria_10.jpg160903_Alexandria_11.jpgUnsere Wohnung ist spärlich eingerichtet, aber ich glaube man kann sich hier sehr wohl fühlen. Ich hab auch schon mit vielen Fotos dekoriert. Wir haben ein großes Schlafzimmer und ein Wohn/Schlaf/Esszimmer, sowie natürlich eine Küche und ein Badezimmer. Bewacht werden wir von zwei wilden, aber süßen Hunden, die sich langsam schon an uns gewöhnen. 

Am Samstag wurden wir von unserer Mentorin abgeholt und sie hat uns mit zur Mall in Port Elizabeth genommen. Da konnten wir dann noch ein paar Besorgungen machen. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, denn Einkaufszentren sind wohl auf der ganzen Welt gleich. Trotzdem tat es gut, so viel neues zu sehen.

Heute wurden wir dann direkt mit in die Kirche genommen. Die Menschen dort waren alle sehr nett und freundlich und haben uns gesegnet und uns ihre Hilfe versprochen. Ich habe bisher noch keinen erlebt, der hier nicht nett und zuvorkommend ist und uns in South Africa willkommen heißt. In der Kirche war die Stimmung wirklich lebhaft und fröhlich, dass hat mir wirklich sehr gefallen.

Morgen gehen wir dann zum ersten Mal in die Schule. Ich bin sehr gespannt, was mich dort erwartet und werde natürlich schon bald davon berichten.