Ferien in Grahamstown

11.10.2016 - Den zweiten Teil unserer Ferien verbrachten Becci und ich mit Clara in Grahamstown bei Franzi und Agnes. Das erste Abenteuer bestand schon darin nach Grahamstown zu kommen. Der Kleinbus, den wir uns ausgesucht hatten fuhr schon um 6.30 Uhr am morgen und war eigentlich der Schulbus. Deshalb stellten wir fast schon eine kleine Attraktion für die Schüler dar.

Daneben war die Strecke in einem sehr schlechten Zustand und der Bus war kaum gefedert und sehr alt. Bei den Schlaglöchern wurden wir durchgeschüttelt und dann gab es auch noch ein Missverständnis mit dem Busfahrer wo er uns rauslassen sollte, sodass wir um sieben Uhr morgens irgendwo in Grahamstown standen und etwas warten mussten, bis Franzi und Agnes uns gefunden hatten.

Grahamstown-1.jpegAuf dem Weg zum Haus der beiden zeigten sie uns schon einige Seiten der Stadt. Grahamstown ist eine Studentenstadt, in der es auch einige Cafés und Kneipen gibt. Wir sahen die alte Uni und setzten uns danach in den angrenzenden, wunderschönen Park. Abends entdeckten wir noch ein süßes, kleines Café mit einer Dachterrasse, auf der wir den Tag ausklingen ließen.

Der nächste Tag war Samstag und Monatsanfang, also der denkbar schlechteste Tag um einkaufen zu gehen. Wir zwängten uns trotzdem durch die Menschenmassen und den riesigen Supermarkt um alles für das geplante Picknick zu kaufen.

Wir aßen im Park und stärkten uns so für den Aufstieg auf den Berg zum Monument. Durch kleine Wälder stiegen wir immer höher, bis wir eine wunderschöne Aussicht über die Stadt hatten und die verschiedenen Stadtteile erkennen konnten. Abends schauten wir im Fernsehen eine Soap auf Afrikaans und das war schon sehr amüsant, auch wenn wir lange nicht alles verstanden.

Am Sonntag ging es dann mit Franzi und Agnes in die Kirche und es war das erste mal in Südafrika, dass ich einen katholischen Gottesdienst besuchte. Wir fielen schon sehr in der Kirche auf, sodass der Pastor uns spontan dazu aufforderte nach vorne zu kommen um uns vorzustellen, was wir aber so höflich wie möglich ablehnten.

Am Montag ging es für uns mit einen Zwischenstopp in Port Alfred zurück nach Alexandria. Die Busfahrt war viel angenehmer, der Bus war nicht so alt und dementsprechend viel besser gefedert und wegen der Ferien fehlten auch die Schulkinder.

Den Tag in Port Alfred verbrachten wir wieder in der Mall, um die Sachen einzukaufen, die wir hier in Alexandria nicht bekommen können.