So interessant ist Alexandria

15.04.2017 - Alexandria ist ein kleiner Ort, ein Dorf umgeben von Feldern, Wiesen und der Natur. Der nächste Ort, Kenton-on-Sea, ist 25 km entfernt und im Ort selbst gibt es nur einen kleinen Supermarkt und ein paar kleine, einzelne Geschäfte, die man an einer Hand abzählen kann. Tourismus und viel zu tun gibt es nicht, und doch habe ich im April noch eine ganz neue Seite kennengelernt.

April_2017_ 472.jpgZu Beccis Geburtstag sind wir nach Woody Cape zelten gegangen, einem Ort, der noch zu Alexandria gehört, aber in einem Teil des Addo National Parks liegt. Einige Kilometer hinter dem Ortsausgang, durch einen kleinen Wald und über die Hügel und Felder befindet sich der Zeltplatz fast am Meer. Man muss nur noch über die Dünen klettern und schon steht man an einem menschenleeren Strand und sieht die höchsten Dünen der südlichen Hemisphäre. Die Dünen sind tatsächlich sehr hoch und wir sind nicht hinaufgeklettert. Außerdem haben wir am Strand eine Walwirbelsäule gefunden. Von weitem waren wir uns noch nicht sicher, aber je näher wir kamen, desto mehr konnte man erkennen, dass es wirklich da war, wofür wir es gehalten hatten.

Da der Strand zu einem Nationalpark gehört, darf man nicht schwimmen. Außerdem ist die Haigefahr viel zu groß.

Abends gingen wir dann nochmal zum Strand um den Sonnenuntergang und den Sternenhimmel zu sehen. Vor allem der Sternenhimmel war beeindruckend. Ohne jegliche Lichtverschmutzung konnten wir so viele Sterne sehen, wie nie zuvor.

Nur der Rückweg zum Zeltplatz über die Dünen war ein wenig gruselig. Wir waren ja in einer Gegend, wo Schakale und Leoparden frei herum liefen und die sind nachtaktiv. Sicher kamen wir wieder am Zelt an, ohne ein Tier gesehen zu haben. Jedoch hörten wir die ganze Nacht die Schakale heulen.