Stadt, Strand, Elefant

22.10.2016 In letzter Zeit hatte ich die Möglichkeit verschiedene Facetten des wunderschönen Eastern Capes kennen zu lernen. Deshalb möchte ich gerne meine Eindrücke mit euch teilen.

SSE (8).jpgSSE (4)klein.jpgEs ist ziemlich cool so nah am Strand zu leben, vor allem, wenn es sich bei dem betreffenden Meer um den Indischen Ozean handelt. Noch war zwar kein Badewetter, aber wir haben schon einige schöne Tage am Strand verbracht.

Mit Agnes und Franzi waren Becci und ich in Kenton, wo wir einen wunderschönen langen Spaziergang am menschenleeren Strand entlang gemacht haben. Die Strände sind hier fast immer leer und man sieht nur selten Jogger oder Spaziergänger mit Hunden. Wir sind auch auf eine sehr hohe Düne hochgeklettert und konnten von da aus die Aussicht über mehrere Buchten genießen.

SSE (3)klein.jpgSSE (2)klein.jpgAußerdem haben wir schon einen Strandtag in Port Elizabeth verbracht. Während die anderen Strände, die wir bisher besucht haben vor allem durch ihre Abgeschiedenheit besonders waren, ist der Strand in PE direkt am großen Hafen und man sieht große Containerschiffe und die Kräne in der Ferne. Er ist auch voller und es gibt kleine Cafés am Wasser.

PE ist eine Stadt, die nicht unbedingt durch ihre außergewöhnliche Schönheit glänzt, aber es gibt für uns doch einiges zu tun und zu sehen und es ist eine schöne Abwechslung zum sonst sehr dörflichen Leben.

SSE (7).jpgSSE (1)klein.jpgUnd dann waren wir noch im Addo Elephant National Park. Anlass dazu war Besuch aus der Heimat. Gemeinsam mit Roger und Stefan ging es auf eine Safari um die Tiere Südafrikas in freier Wildbahn zu sehen. Obwohl wir zuvor noch vorgewarnt wurden, dass es keine Garantie gäbe Elefanten zu sehen, kreuzten doch sehr viele Tiere unseren Weg. Schon nach 5 Minuten tauchte eine Familie Warzenschweine vor uns auf und auch Antilopen bekamen wir zu Gesicht. Und plötzlich tauchte eine ganze Elefantenfamilie direkt neben dem Auto auf. Dabei waren auch zwei kleine Babyelefanten, die sich nur ein paar Meter neben uns ihren Weg durch das Gestrüpp suchten. Nach einer kleinen Pause auf dem Rückweg sahen wir auch einen Schakal und Zebras, die friedlich vor sich hin grasten.